[DIY] Tierische Kühlschrankmagnete

Herzlich willkommen zu einem kunterbunten neuen DIY-Tutorial!

Nachdem wir ja nun eine ganze Weile genäht und gepatcht haben, dachte ich, dass es mal wieder Zeit für eine nette Kleinigkeit ist. Und wer kann diesen süßen Magneten schon wiederstehen!? Die Kids haben ihren Spaß damit und auch bei Erwachsenen schleicht sich bei ihrem Anblick ein verzückter Glanz in die Augen.

Gemacht sind die herzigen Teile schnell und einfach, da können die Kids gleich mitbasteln!

Material

• Filzreste
• Magnetplättchen
• tierische oder andere Knöpfe (hier von Dress it up)
• Miniperlen, Nadel und Stickgarn für Verzierungen
• Textilkleber oder Heißklebepistole

Und so geht’s

1. Schneide aus dem Filz Quadrate oder andere Formen zu, je nachdem, wie deine Magnete später aussehen sollen.

2. Die Knöpfe von Dress it up haben auf der Rückseite einen Ring zum Annähen. Schneide daher einen kleinen Schlitz in den Filz, stecke den Ring hindurch und nähe den Knopf auf der Rückseite fest.

3. Bringe dann die Verzierungen an, z.B. Brotkrumen aus Perlen wie beim Vögelchen, Gras, Blumen usw. Dann fixierst du die Knöpfe zusätzlich mit etwas Textil- oder Heißkleber auf dem Filz und klebst die Magnete mit Heißkleber auf der Rückseite fest. Fertig!

Bleibt nur noch die Frage: Behalten oder verschenken?  Und wer bekommt noch alles Magnete mit welchen Motivknöpfen? Mit so einem individualisierten Mitbringsel kann man wirklich jeden beschenken 🙂

Herzliche Grüße vom Main und viel Spaß beim Magnetebasteln
Almut

[NEU] Die 100 besten Ideen – Patchwork Spezial 2/2017

Hallo miteinander,

hier in der Verlagswerkstatt war so viel los, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, unser neues Patchwork Spezial zu würdigen. Nun möchte ich es euch aber vorstellen, denn im Heft warten ganze 100 Projekte zum Nacharbeiten auf euch! Als sich letztens ein Bekannter in der Runde über die Preise von Handarbeitszeitschriften beschwerte, musste ich da dann etwas schmunzeln – wenn man bedenkt, dass doch die meisten von uns für ein gebundenes Buch mit 25-35 Modellen zum Nacharbeiten das Dreifache von dem zahlen würden, was unser Patchwork Spezial kostet. Aber eine Zeitschrift ist eben für viele „nur“ ein Heft…
Mit diesem Patchwork Spezial schlagen wir auf jeden Fall nicht nur quantitativ mit einer hohen Anzahl an Modellen zu, sondern auch qualitativ mit richtig schönen Inhalten ❤ Da gibt es zusammenrollbare Einkaufstaschen, Kühlschrankmagnete, mobile Nähaccessoires für unterwegs, Schmuck, Deko, Buchhüllen, Kissen, Platsets, Bürobedarf, Taschen und Täschchen, Topflappen… Mir geht die Puste aus! 😉 Und ich habe einen großen Respekt vor unserer Chefredakteurin, die sich immer wieder der Herausforderung stellt und das Heft organisiert.

Ich wünsche allen Heftbesitzern viel Spaß mit der Ausgabe und natürlich beim Nähen!

Fröhliche Grüße vom Main und trotz tristem Wetter einen schönen Wochenstart,
Almut

Nix los im neuen Jahr?

Hallo miteinander,

bestimmt habt ihr euch schon gewundert, weil hier seit Anfang Januar so wenig passiert ist. Während der Blog also etwas vor sich hin geschwiegen hat, war in unserer Werkstatt allerdings eine ganze Menge los.

Zum einen haben wir zum Beispiel wieder viel Spaß beim Fotoshooting für den neuen Taschen-Titel gehabt, den ich euch hier auch gleich präsentieren möchte! Frei nach dem Motto: „Welche Tasche nehme ich nur heute?“ haben Tanja und ich mal wieder etwas Chaos im Studio veranstaltet und hatten viel Spaß. So sieht das Ganze nun fertig aus:

Taschen selber machen erscheint am 4. März. Ich werde euch rechtzeitig auch den Inhalt mit vielen weiteren Bildern online stellen!

Außerdem haben wir neue, noch geheime Projekte für unsere Hefte ins Rollen gebracht, über die ich euch natürlich auf dem Laufenden halten werde, sobald ich plaudern darf. So viel kann ich allerdings verraten: Wenn alles klappt, machen wir bald einen „Abstecher“ nach Asien.

Und auch personell hat sich hier viel getan! Ende letzten Jahres schon haben wir mit Malwine eine neue Lektorin bekommen und dieses Jahr ist Julia Teil unseres Teams geworden. Noch einmal ganz offiziell auch hier auf dem Blog: Willkommen!

Was dabei allerdings etwas traurig ist: Tanja ist weg. Nun ja, nicht ganz weg. Aber die nächste Zeit wird sie erst einmal als frische Mutter mit ihrer Familie genießen. Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, sie mit einem wahren Schlemmerbrunch zu verabschieden.

Mehr Updates und neue Anleitungen folgen bald! Bis dahin grüße ich euch ganz herzlich vom Main, Almut

[Tutorial] Kuschelkissen „Stepp den Bär“

Hallo miteinander,

es ist so weit! Also nicht der Schnee, der uns jetzt hier in Hessen auch erreicht hat, sondern meine Anleitung für ein Kuschelkissen, das inzwischen den Namen „Paulchen“ bekommen hat und es sich bei meiner Schwester gemütlich macht. Da ich es fast nicht hergeben wollte, sie sich aber so sehr über das Geschenk gefreut hat (ein schriller Freudenschrei, der mein Trommelfell für die nächsten Minuten stark beeinträchtigt hat), dachte ich mir, die Anleitung muss ich doch einfach teilen 😀 Und damit sie auch wirklich jeder nachnähen kann, habe ich versucht, sie ganz anfängerfreundlich zu gestalten.

Vielleicht noch eine kurze Info vorab: Das Füllkissen hatte ich schon länger und zwischenzeitlich war ich der festen Überzeugung, es müsste 40 x 40 cm groß sein. Da es dann aber zu meiner Überraschung 10 cm größer war, hatte ich natürlich zu wenig von dem hübschen roten rotgemusterten Rand- und Rückseitenstoff. Deswegen habe ich auf der Rückseite schmale schwarze Streifen ergänzt, was unerwartet gut aussah. Da das aber ungeplant war und völlig optional ist, hab ich die Streifen in der Anleitung und im Materialbedarf übergangen und einfach die richtigen Maße für einen Stoff angegeben. Aber es ist ja sowieso jedem überlassen, die Rückseite nach Belieben zusammenzusetzen!

Material

• Stoffe A: 16 Stoffreste je ca. 15 x 15 cm groß
• Stoff B: 55 x 70 cm (Rückseite) und 15 x 110 cm (Rand)
• ca. 30 x 50 cm Kuschelfleece, Wolldecke (z.B. von IKEA) o.Ä. für Ohren und Schnauze
• schwarze Filzreste (Augen und Nase)
• schwarzes Stickgarn (Mund)
• 1 Füllkissen, 50 x 50 cm groß
• optional: 2 Druckknöpfe plus Ahle und Druckknopfzange

ZUSCHNEIDEN

Die Nahtzugabe beträgt 0,75 cm und ist in allen Maßen und den Vorlagen bereits enthalten.
Die Vorlagen verschicke ich bei Interesse gerne per Mail 🙂

Stoffe A: 14 Quadrate (Vorlage)
4 Dreiecke

Stoff B: 2 Rechtecke à 55 x 30 cm
2 Streifen à 43 x 7 cm
2 Streifen à 55 x 7 cm

Kuschelfleece o.Ä.: 4x Ohr
2x Ohrinneres
1x Schnauze

Tipp: Auf Kuschelfleece kannst du deine Vorlagen schwer übertragen. Stecke die Papierschablone einfach mit einigen Nadeln auf das Fleece und schneide direkt aus.

Wenn du dich für eine Wolldecke oder sogar einen Baumwollstoff entschieden hast, kannst du die Vorlagen mit einem Trick- oder Stoffmarker vorzeichnen.

Als Vorlage für die Augen verwende am besten eine 1-Euro-Münze. Übertrage die Umrisse (z.B. mit einem Kreidestift) auf den Filz und schneide zwei Augen aus.

NÄHEN

1. Zuerst wird gepatcht, das heißt hier, dass du die Kissenvorderseite aus den Quadraten zusammensetzt. Lege die 14 Quadrate auf dem Boden aus und sortiere sie ganz nach Wunsch. Die oberen beiden Ecken bleiben erst einmal für die Ohren frei.

Tipp: Wenn du vorab ein paar Quadrate mehr zuschneidest, hast du jetzt viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Weiterlesen

*Neu* wie „Frohes Neues“!

Ein herzliches Hallo miteinander,

ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr, viel Erfolg, massig Kreativität und allem voran Glück und Freude.

Hier in der Werkstatt sitze ich noch eine Woche recht einsam, da die anderen ihren „Zwischen-den-Jahren-Urlaub“ bis Montag genießen (richtig so!). Einzig Lumpi, unser kuscheliger Firmenhund leistet mir Gesellschaft. Allerdings hat er bei der Weihnachtsfeier wohl etwas übertrieben und hängt seitdem etwas schlapp in der Gegend herum. Aber sobald Tanja wieder da ist, schafft unser kleiner Lethargiker es bestimmt wieder herunter vom Treppenvorsprung und zurück ins Körbchen, wo er normalerweise wachen Auges unsere Ersatzkabel gegen Peter und Johannes verteidigt und Tanja beim Arbeiten neugierig über die Schulter späht.

Aber so viel dazu – was wird hier in der nächsten Zeit los sein? Kreativität natürlich! Und in Anbetracht des Wetterberichts – bis zu -20°C nachts! – bitte mit Wohlfühlfaktor. Nach Wärmeschwein und Kirschkernkissen habe ich das ultimative Kuschelkissen vorbereitet, das ich die Tage mit Anleitung hier mit euch teilen möchte. Mit Rentierkissen Søren hat es vor Weihnachten schon Freundschaft geschlossen. Na, neugierig? 🙂

Das zweite, was uns in den Sinn kommt, wenn es draußen eisig kalt und ungemütlich ist und wir es drinnen bereits mollig warm haben, ist… der Frühling! Kaum zu glauben eigentlich, dass wir immer an das denken, was wir gerade nicht haben. Wer also ersten Frühlingsgefühlen Ausdruck verleihen möchte, aber dennoch den Winter genießen (zum Beispiel an der Nähmaschine), der findet im neuen Patchwork Magazin zahlreiche schöne und farbenfrohe Näh- und Quilt-Projekte, die dunkle Abende versüßen!
Das Heft erscheint diesen Samstag – eine super Wochenendlektüre, die ich hier in der Redaktion schon gestern genießen durfte. Das war mal eine schöne Neujahrsüberraschung.

So, und nun ruft die Arbeit. Kaum zu glauben, wie viel zwischen den Jahren alles passiert ist. Und da denkt man doch, alle pausieren und genießen die Zeit.

Liebe Grüße vom verregneten Main, Almut

Unsere schönsten Last-Minute Weihnachtsgeschenke

Hallo miteinander,

langsam wird es ernst. Die meisten Geschenke sind besorgt, Zeit hat man sowieso gerade für fast nichts, dann fehlt doch noch das Geschenkpapier (oder neuer Klebstreifen!), ein i-Tüpfelchen für die Verpackung, die Plätzchen sind schon wieder leer, obwohl sie noch halten sollten und das große Familien-Hopping über die Festtage steht an. Und dann grätscht noch eine liebe Bekanntschaft dazwischen, die man vielleicht zu Beginn der Weihnachtsplanung gar nicht bedacht hatte, die man jetzt aber auch mit einem kleinen Geschenk beglücken möchte. Aber die knappe Zeit… Kein Problem! Ich habe unsere schönsten flotten Näh- und Bastelideen zum Selbermachen für euch aus den Untiefen unseres doch schon beträchtlichen Blog-Repertoires zusammengesucht – und das natürlich nicht nur für Weihnachten. Hier sind sie:

1. Individuelle Geschenke

Wenn ihr eure Überraschungsgäste oder -gastgeber gut kennt, sind diese Mäppchen ein toller Tipp. Greift zu euren Lieblingsstiften, zum Beispiel Tuschestift und Copics, zeichnet das Lieblingstier des Empfängers auf und näht ratz, fatz ein Mäppchen mit Reiß- oder Klettverschluss. Mäppchen oder kleine Täschchen für andere Zwecke kann man ja nie genug haben 😉

        Hier geht’s zur Anleitung: klick.

Auch diese kleinen Täschchen könnt ihr toll individualisieren. Zuerst wählt ihr ein schönes Motiv aus – selbstgemalt, ein gemeinsames Foto, eine Grußbotschaft… – und druckt dieses dann auf Canvas. Dann näht ihr ganz ohne Futter ein Täschchen eurer Wahl, mit Reißverschluss, Klappe, Klettverschluss oder ähnlich.
Wenn euch das als Geschenk zu wenig erscheint, könnt ihr das Täschchen ja mit leckeren oder anderen originellen Kleinigkeiten füllen. Auch zum Gutschein-Verschenken sind die Täschchen super geeignet, da ihr die Größe ja ganz alleine bestimmt.

Hier geht’s zur Anleitung: klick.

2. Geschenkideen für gute Bekannte

Wenn ihr eure Geschenkziele etwas besser kennt, eignen sich auch diese Ideen hier gut. Wer freut sich nicht über ein Wärmekissen, eine Zahnbürstenhülle fürs Reisegepäck oder eine Kindle-Hülle? Zu beachten wäre einzig, dass der Empfänger eures Geschenks tatsächlich einen eBook-Reader besitzt, immer mal wieder über Nacht unterwegs ist oder die Möglichkeit hat, ein Kirschkernkissen aufzuwärmen.

Ich habe es ja einmal tatsächlich geschafft, ein Kirschkernkissen an eine Freundin zu verschenken, die weder Mikrowelle noch Ofen hatte… Höflicherweise hat sie sich trotzdem irgendwie gefreut und in ihrer neuen Küche ist sie auch ganz autark.

3. Kleine Mitbringsel für alle Anlässe

Wenn ihr eure Bekannten nicht ganz so gut kennt, eignen sich die folgenden Ideen trotzdem als schöne Aufmerksamkeiten. Mit einer schön verpackten Flasche Wein oder Sekt liegt man nie daneben und auch kleine Untersetzer kann man eigentlich immer gebrauchen – im Zweifelsfall für draußen. Bei Visitenkartenhüllen solltet man natürlich davor wissen, ob der Empfänger Arbeitet und die Hüllen brauchen kann, aber das kann man ja zum Glück leicht herausfinden oder weiß es im besten Falle schon. Im letzten Jahr waren die Hüllen mein Geschenk-Highlight. Jeder hat welche bekommen. Jeder. Ohne Ausnahme…

Was würdet ihr last minute nähen oder basteln? Nicht nur von unseren Vorschlägen, sondern ganz generell? Oder passiert das bei euch gar nicht, dass ihr so kurzfristig noch einmal Gas geben müsst? (Was ich natürlich jedem wünsche!)

Liebe Grüße und ein frohes Weihnachtsfest,
Almut

*Adventsspezial* 4. Türchen: Nähen, Floristik, Backen, Kreuzstich

Ho, ho, ho – aus vollem Herzen!

Inzwischen habe ich und habt ihr sicherlich auch alle Weihnachtsgeschenke, die erste Charge Plätzchen ist bereits vernichtet, die zweite fest geplant. Oder? Wenn es euch so geht wie mir und ihr eure eigenen genähten Dekorationen spontan verschenkt habt, (ich hatte so süße 3D-Bäumchen genäht…,) dann findet ihr hinter diesem Türchen noch eine flotte Nähidee für eine schnelle neue Weihnachtsdeko. Die kleinen Tannenbäume eignen sich auch prima auf Geschenken oder einfach als kleine Mitbringsel beim beim anstehenden Familientreffen-Marathon. Wenn die fröhliche Weihnachtsmeute bei euch aufschlägt und ihr noch keine Tischdekorationen habt, hätten wir einen kleinen und biologisch wunderbar abbaubaren (= essbaren) Vorschlag im Gepäck. Lecker und schnell gemacht ist auch unser Shortbread – bestens für gemeinsame Abende mit Familie und Freunden. Und weil natürlich Lebkuchen immer gehen, können sich Kreuzstichfans diesmal in einer ruhigen Minute an einer ganzen kleinen Lebkuchenfamilie austoben, der letzte Schliff für die Tischdeko.

Aber nun genug des langen Wortschwalls, los geht’s und zwar mit unserer Näherei.

Minibäumchen

Das brauchst du:
• Stoffreste (hier: alles von Westfalenstoffe)
• etwas Füllwatte
• Zahnstocher
• kleine Tontöpfe
• Stickgarn
• kleine Perlen zum Verzieren
• eine Vorlage, die ich dir bei Interesse gerne per Mail schicke : )

Und so geht’s:
1. Schneide für einen Baum anhand der Vorlage zwei kleine Dreiecke zu und nähe diese bis auf eine Wende- und Stopföffnung an der unteren Kante zusammen. Schneide die Nahtzugaben an den Ecken etwas zurück/ ein und wende das Bäumchen.

2. Das Bäumchen mit Perlen und/oder Stickereien o.ä. verzieren und dann mit Füllwatte stopfen.
Umwickle einen Zahnstocher mit Stickgarn und stecke ihn in die Öffnung im Bäumchen. Nähe die Öffnung dann von Hand so weit wie möglich zu

3. Zum Schluss füllst du die Blumentöpfe etwas mit Watte und steckst die Bäumchen hinein – fertig!

Lebkuchen-Family

Als finale Weihnachtsdeko, die einfach jedem Freude bereitet, hat Steffi sich diesmal wieder etwas Tolles ausgedacht: Eine ganze kleine Armee von Lebkuchenmännlein und -weiblein. Wie’s geht, seht ihr hier:

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern!)

Gestatten – Apfelsine!

Ein kleiner (Augen-)Schmaus mit Zahnstocher, Plätzchenformen und Nelken.

Du brauchst:
• Apfelsinen
• Zahnstocher
• ganze Nelken (Gewürz)
• Steckdraht
• Zimt
• Sternanis
• Ilexblätter
• Moos
• Bänder
• eine kleine Holzkiste

Und so geht’s:
Zuerst überlegst du dir ein Muster, z.B. einen Stern, eien Baum, ein Herz oder einfach etwas hübsch Geometrisches. Stich dein Motiv mit einem Zahnstocher punktartig vor – in diese Löcher steckst du die ganzen Nelken. Schon ist die Grundlage deiner Dekoration fertig.

Wir haben die verzierten Orangen jetzt auf unterschiedliche Weise angeordnet. Einmal in einer kleinen Holzkiste mit Moos und Zierband und einmal in Schälchen. Was auch sehr süß aussieht, ist, wenn du die fertige Orange mit einem Stück gebogenem Steckdraht und einigen Ilexblättern aufspießt.

Macht bestimmt auch Kindern Spaß 🙂

Shortbread

Zutaten:
• 40 g Zucker
• 25 g Puderzucker
• 200 g Mehl
• 1 Prise Salz
• 125 g weiche Butter

Und so geht’s:
1. Zucker, Puderzucker, Butter und Salz mit dem Mixer cremig rühren. Das Mehl zugeben und den Teig mit den Händen verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 8 mm dick ausrollen und mit einem Messer rechteckige Plätzchen zuschneiden. Wenn du versuchst, den Teig von vornherein etwas eckig auszurollen, klappt das ganz gut und es reicht, wenn du nur die äußeren Reste noch einmal verknetest und erneut ausrollst. Mit der Gabel habe ich ein hübsches Lochmuster in das Shortbread gestochen.

4. Die Kekse ca. 20 Minuten im Ofen backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind – fertig!

Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen 4. Advent mit Deko, Keksen, Wärme, Licht – Schnee wird ja nix – und ganz viel gemütlichem Weihnachtsfeeling.

Liebe Grüße aus Leipzig, wo ich dieses Wochenende lecker Weihnachtsente bei Freunden schmause, eure Almut

*Adventsspezial* 3. Türchen: Nähen, Floristik, Backen, Kreuzstich

adventsspezial_teil-3

Hallöchen miteinander,

ist es zu glauben? Am Wochenende dürfen wir schon die dritte Kerze auf dem Adventskalender anzünden. Langsam infiziert das geschäftige Weihnachtsfieber auch die letzten von uns – ich hoffe aber, ohne unangenehme Nebenwirkungen wie Stress oder Druck. Nichts soll die (Vor-)Freude in dieser schönen Zeit schmälern!

Diese Woche haben wir eine flotte Nähidee für euch, die noch schnell gemütliche Winterstimmung verbreitet, außerdem ein fantastisches Kokos-Plätzchen-Rezept und wer keinen Platz für einen richtigen Baum hat (und keine Lust auf eine 30 cm große Zimmertanne), der schnappt sich einen Stock und ein paar Zweige aus dem Wald und bastelt eben selbst.

Fangen wir diesmal mit den Bäumchen an…

deko-baeumchen_mit_moosMini-Weihnachtsbaum

Du brauchst (für 2 Bäumchen):
• Steckmasse
• Patenthaften
• Plattenmoos
• einen Stock / ein kurzes Stück Ast als Stamm
• Koniferenzweige und Kiefernnadeln
• Wickeldraht
• und natürlich Dekorationen

Und so geht’s:
1. Teile die Steckmasse in zwei etwa gleich große Teile und bestecke sie mit den Patenthaften mit dem Plattenmoos.

2. Nimm deinen „Stamm“ zur Hand und beginne, ihn mit verschiedenen Koniferenzweigen (ganz oben die Kiefernnadeln) und mithilfe des Wickeldrahts gleichmäßig zu schmücken. Arbeite dich dabei von unten nach oben vor.

3. Stecke das Bäumchen in den vorbereiteten Steckmasse-Moos-Block und dekoriere es nach Belieben – fertig!

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Dosenpullis & Stifthüte

dosenpulli-aDas brauchst du:
• eine leere Konservendose
• einen alten Strickpulli
• Rüschenband mit Gummi, Zackenlitze, Glöckchen
• Stickgarn
• Filz in verschiedenen Farben
• Plüschkugeln
• Perlen, Knöpfe
• Schmirgelpapier

Und so geht’s:
1. Entferne das Papier von den Konservendosen und spüle die Dosen gut aus, am besten in der Maschine. Wenn die Kante am oberen Rand zu scharfkantig ist, schmirgle sie mit etwas Schleifpapier ab.

2. Miss die Höhe deiner Dose und schneide großzügig ein Stück vom Ärmel deines alten Pullis ab. Schlag den oberen Rand des Ärmels ein oder zweimal um und fixiere ihn mit Stecknadeln.

dosenpulli-b3. Jetzt kommen erst einmal die Verzierungen: Benutze ganz nach Lust und Laune Knöpfe, Zackenlitze, Knöpfe usw. (Wenn du noch gute Ideen hast, immer her damit! 🙂 ) Bei der zweiten Dose hier haben wir die Zackenlitze mit etwas weißem Sticktwist aufgestickt.

Und der Clou: Du brauchst keine Nähmaschine. Zieh einfach den Ärmel mit der umgeschlagenen Kante (- wenn du das Teil aus der Mitte geschnitten hast, natürlich mit zwei umgeschlagenen Kanten) wieder über die Dose.

4. Fehlen noch ein paar Stifthüte, damit die Dose auch einen hübschen Inhalt bekommt. filzherz_bleistiftDie Vorlagen für die verschiedenen Kappen schicke ich dir bei Interesse gerne per Mail. Einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen, damit ich Bescheid weiß! Schneide dann je 2x gegengleich die gewählte Vorlage aus Filz zu. Nähe die beiden Teile von Hand mit einfachen Vorstichen zusammen, unten lässt du eine für das Stiftende.

Die Nikolausmütze wird aus einem Teil ausgeschnitten, zusammengenäht und dann die Plüschkugel mit etwas Kleber oder einigen Handstichen befestigt.

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Weihnachtsbär

Und auch eine süße Kreuzstichvorlage darf natürlich wieder nicht fehlen! Für dieses Türchen hat Steffi uns einen kleine Weihnachtsbären geschickt, der sich sicherlich schon riesig auf das große Fest freut. (Wir uns ja auch.)

baer_kreuzstich

Designlinie04

Kleine Kokos-Träume

Und ganz zum Schluss, ihr ahnt es schon, haben wir wieder ein Plätzchenrezept für euch. Wenn ihr davor unsere Tassenkekse von letzter Woche gebacken habt, müsstet ihr davon etwas Ei übrig haben. Perfekt, um es hier zu verwerten!

Du brauchst:
• 50 g Butter
• 125 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Eßlöffel Rum
• 1 Ei
• 125 g Mehl
• 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
• 1 Eßlöffel Milch
• 330 g Kokosraspeln
• 4 Eiweiß
• 100 g geriebene Mandeln

• Puderzucker zum Bestäuben
• Frischhaltefolie oder Alufolie
• Backpapier
• Haarsieb

Und so geht’s:
1.
Alle Zutaten außer dem Eiweiß zu einem homogenen Teig verkneten. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Das Eiweiß steif schlagen und in kleinen Portionen unter den Teig heben. Aus dem fertigen Teig Kugeln in einer einheitlichen Größe rollen.

3. Den Backofen auf ca. 180 Grad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kokoskugeln auf mittlerer Schiene ca. 12 Minuten backen.

4. Zuletzt noch die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und dann in einer verschließbaren Dose aufbewahren.

Ja – und nun kann der dritte Advent kommen, oder? 🙂 Ich wünsche euch einen schönen kurzen Wochenrest und ein besinnliches Adventswochenende mit allem, was Spaß macht.
Liebe Grüße, Almut

*Adventsspezial* 2. Türchen: Nähen, Floristik, Backen, Kreuzstich


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Ho ho ho, liebe Leser, es ist Dezember!

Spätestens jetzt kommen wir alle so richtig in Weihnachtsstimmung, oder? Die ersten Häuser erleuchten mit Lichterketten verziert die abendlichen Straßen, Mandarinenduft überall, erste Plätzchen stehen bereit… Es weihnachtet! Auch hinter unserem 2. Türchen verstecken sich wieder schöne Ideen, mit denen ihr euch und euer ganzes Umfeld noch schöner in die richtige Stimmung versetzen könnt. Diesmal haben wir Geschenk- oder Plätzchendosen für euch auf unserem Vorweihnachtsschlitten, ein feines Rezept für drollige Tassenplätzchen, die Anleitung für einen selbstgemacht Türkranz und natürlich ein originelles, zweites Kreuzstichmotiv passend zum anstehenden Nikolaustag.

adventsspezial_2

Kann gleich losgehen, oder?

Geschenk- oder Plätzchendosen

adventsdosenMaterial:
• leere Konservendose(n)
• Stoffe (hier: von Tante Ema)
• Dekorationen wie Zackenlitze oder Glöckchen
• Thermolam oder Vlies H630
• Satinband
• Pappe
• (Buchbinder-)Leim

Die Vorlage/n bekommt ihr wie immer bei Interesse per Mail von mir. Einfach kurz einen Kommentar hinterlassen, dann weiß ich Bescheid!

Und so geht’s:
1. Entferne das Papier von der Konservendose und spüle die Dose gut aus, z.B. in der Spülmaschine. Prüfe, wie scharf die Kanten von Dose (und ggf. Deckel) sind und schmirgle sie bei Bedarf mit etwas Schleifpapier glatt.

2. Miss den Umfang deiner Dose aus, die Menge des benötigten Stoffs richtet sich natürlich nach deinen Messungen. Die Größe des Rechtecks für die eigentliche Dosenhülle beträgt: [Dosenumfang + 2 bis 3 cm Nahtzugabe] x [Höhe der Dose + Nahtzugabe]. Bügle ein passendes Stück Vlies auf die Stoffrückseite.

3. Ein entsprechend großes Rechteck aus Rückseitenstoff rechts auf rechts auf die Vorderseite legen und die Teile rundherum bis auf eine Wendeöffnung zusammennähen. Wenden und die Öffnung mit Handstichen schließen.
Nähe das entstandene Teil zu einer Rolle zusammen und stülpe diese über die Dose.

4. Die rote Bogenkante wird anhand der Vorlage zugeschnitten, genäht und an der Dose befestigt. Die weiße Schneekante arbeitest du aus Thermolam oder Filz.

5. Der Deckel wird aus einem Kreis Pappe hergestellt. Diese kannst du auch erst mit Vlies bekleben, bevor du sie mit Stoff beziehst. Der Zackenrand befsteht aus eingerüschter Zackenlitze, die du am Deckelrand festklebst.

Tipp: Je nachdem, wofür du die Dose verwenden möchtest, kannst du sie innen mit etwas Filz auskleiden.

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Türkranz

weihnachtlicher_tuerkranzMaterial:
• Styroporring
• Weihnachtskugeln
• Drahtband mit Filzsternen
• weiße Grasfasern
• Tannengrün
• Thujazweige
• Blumendraht & Patenthaften
• weiße Drahtschnur mit kleinen Kunststoffperlen
• Dekobänder
• Sterne aus Textilfilz
• ein Schieferstern (Rayher)
• Heißkleber je nach Deko-Wunsch

Und so geht’s:
Vorab: Natürlich kannst du viele Deko-Elemente selbst herstellen (Filzsterne, Dekoband) oder durch andere ersetzen (Blumendraht/Basteldraht, Grasfasern).

Stecke die kleinen Zweige mit den Patenthaften an den Kranz. Bringe probehalber deine Dekorationen an, bevor du sie mit Heißkleber befestigst. Plane auch jetzt schon das Filzband mit ein, auch wenn es erst ganz am Ende ergänzt wird. Den großen Stern aus Schiefer und die kleineren Sterne unten fixierst du mit Patenthaften – schon fertig!

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Nikolauszeit!

Passend zum Nikolaustag – jaaaa, plötzlich rückt er schnell näher! – hat Steffi Doclot diesmal ein Nikolausmuster für uns. Das drollige Kerlchen wartet nur darauf,  unfertige textile Weihnachtswerke zu verzieren 🙂santa

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Tassenkekse

Wie unerwartet, dass das Plätzchenrezept wieder ganz zum Schluss kommen. So ein Schmankerl muss man sich eben einen Moment aufheben. Wieder hat Jasmin gebacken und wieder kamen wir in den Genuss von leckeren Plätzchen, die förmlich auf der Zunge zergehen. Als Dekoration – gerade bei Besuch – machen sie sich perfekt, denn man kann sie ganz einfach auf den Tassenrand stecken.

Zutaten:
tassenkekse• 200 g Butter, zimmerwarm
• 400 g Mehl, doppelgriffiges (Instantmehl)
• 3 Eier
• 125 g Puderzucker, gesiebt
• 1 Vanilleschote

Zum Bestreichen:
• 1 Eigelb und etwas Milch verquirlen.

Außerdem:
• Frischhaltefolie oder Alufolie
• Backpapier
• 1 Nudelholz
• Plätzchenförmchen für Tassenkekse oder normale Ausstechförmchen
• Kuchenpinsel
• Messer oder Küchenspatel
• 1 Haarsieb

Und so geht’s:

1. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Zutaten für den Teig mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig kneten lassen. Von Hand kneten geht natürlich auch, dauert halt etwas länger.

Tipp: Die ausgekratzte Vanilleschote kannst du mit etwas Zucker in Milch auskochen- das gibt eine leckere Vanillemilch!

2. Die Schüssel mit dem Teig mit Frischhaltefolie oder Alufolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dadurch lässt sich der Teig am nächsten Tag besser verarbeiten. Die Teigmenge ergibt ca. 2 Backbleche.

3. Den Backofen auf ca. 175 Grad vorheizen und das Blech mit Backpapier auslegen.

4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nach ca. 1 Stunde nochmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 – 0,75 cm dick ausrollen. Das Nudelholz ebenfalls gut mit Mehl bestäuben, denn der Teig darf nicht mehr klebrig sein. Jetzt können die Formen ausgestochen werden. Hierfür auf die Arbeitsfläche etwas Mehl geben und das jeweilige Förmchen vor dem Ausstechen immer zuerst in das Mehl tauchen, dadurch bleibt der Teig nicht kleben.

Mit einem Messer oder Küchenspatel die Kekse aufnehmen und mit etwas Abstand untereinander auf dem Backblech verteilen. Mit Eigelbmilch bestreichen.

Den restlichen Teig wieder zusammenkneten und weitere Kekse ausstecken. Wenn nur noch ein kleiner Rest Teig übrig ist, kann man daraus auch einfach kleine Kugeln oder Brezeln rollen.

5. Bei 175 Grad auf der mittleren Schiene ca. 8-10 Minuten backen. Wenn die Kekse goldbraun sind, das Blech aus dem Backofen nehmen. Gut auskühlen lassen und in einer geschlossenen Dose aufbewahren.

Das Eiweiß bitte nicht wegwerfen, sondern einfrieren. Daraus machen wir in der nächsten Woche Kokos-Mandel-Plätzchen! ♪

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Und das war’s auch schon wieder! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen, Backen, Basteln, Futtern und Verschenken! Und weil’s so schön ist und fast schon Nikolaustag ist, grüße ich euch diesmal ganz herzlich mit (noch) einem schon recht motivierten Ho, ho, ho,
Almut

[Neu] Mützen, Schals & Co. #2 – Her mit den kalten Tagen!

Hallo miteinander 🙂

Mit perfektem Timing geht „Mützen, Schals & Co.“ in die zweite Runde – seit Samstag ist es im Zeitschriftenhandel erhältlich. Um ganz ehrlich zu sein, besitze ich genau eine Mütze. Ich liebe sie und sie ist selbstgemacht, aber manchmal wäre Abwechslung gar nicht so schlecht… Vielleicht habt ihr ja sogar mehr als eine Mütze ( – Ganz im Ernst, wer hat nur eine einzige Mütze? Das ist ja wie nur ein paar Schuhe! Oh, da kann ich allerdings auch mithalten. – ) und wünscht euch trotzdem hin und wieder eine neue Kopfbedeckung oder ihr wollte für den Partner, die Kinder, für Freunde und die Familie häkeln/nähen/stricken? Dann findet ihr hier auf 70 Seiten geballte 44 Modelle von Mützen über Schals, Stirnbänder, Capes und mehr.

muetzen_2-16Da wir in dieser Ausgabe auch Stricken, hat meine Freundin Aly uns tolle Stricksteps fotografiert. So können sich in dieser Ausgabe nicht nur Häkelanfänger, sondern auch Strickneulinge über das nötige Know-how freuen 🙂 Hier noch der Blick auf den Inhalt:

muetzen_schals_2_inhalt

Ich wünsche euch eine wunderbare erste Adventswoche und grüße euch ganz herzliche vom Main, Almut