[Tutorial] Gemütlicher Advent mit dem Lichtbäumchen

❅ Hallo-ho-ho! Endlich weihnachtet es auch ganz offiziell! ❅

Um es zuhause noch gemütlicher zu haben, habe ich mir aus Transparentpapier und alten Gläsern süße Weihnachts-Windlichter gebastelt. Weil’s so einfach war und doch so schön aussieht, teile ich das Ergebnis hier mit euch 🙂

Das benötigst du:

• beliebig viele Transparentpapierbögen (hier von Heyda)
• Masking Tape
• kleine Gläser, max. 6 cm Ø
• dünnes, doppelseitiges Klebeband (z.B. von Snaply)
• Teelichter

Und so geht’s:

1. Übertrage die Vorlage (PDF) auf Transparentpapier und schneide das Teil aus.

Auf einer geraden Kante einen passenden Streifen doppelseitiges Klebeband befestigen und das Hütchen zusammenkleben. Achte dabei auf die Innen- und Außenseite des Transparentpapiers.

2. Für den „Stamm“ des Lichtbäumchens benötigst su ein kleines Glas und etwas Masking Tape in einer Farbe deiner Wahl. Ich habe blaues Tape mit kleinen Sternchen drauf genommen. Beklebe den unteren Bereich des Glases (2-4 Reihen), sodass das Teelicht später nicht mehr zu sehen ist .

Zum Schluss nur noch ein Teelicht in das Glas stellen und das Hütchen drüberstülpen – fertig!

Was toll ist: Durch das Hütchen flimmert das Teelicht nicht, sodass das Licht ganz ruhig ist. Sehr besinnlich, wenn man abends auf der Couch sitzt! Wenn euch das Tutorial gefällt, freue ich mich natürlich, wenn ihr mir das mit einem kurzen Kommentar mitteilt. Aber wichtiger ist mir natürlich, euch eine wunderschöne Adventszeit zu wünschen!

Bis zum nächsten Tutorial ganz liebe Grüße vom Main,
Almut

[Tutorial] Was für Schnupfnasen: Die TaTüTa!

Hallöchen miteinander,

endlich mal wieder ein Tutorial! Die TaTüTa (ohne Abkürzung: Taschentüchertasche) ist ein ziemliches Must-have für Schnupfnasen wie mich, die dann auch noch lieber eine süße Taschentuchverpackung hätten als diese eintönigen Verpackungen vom Discounter. Also habe ich genäht wie eine Verrückte – wenn schon, denn schon – und dann alle Taschen bis auf eine verschenkt, kam sehr gut an! 🙂 Aber ich will ja gar nicht lange drumherum reden, sondern hier eine Anleitung posten, also los.

MATERIAL

Größe: passend für eine Taschentücherpackung

• Stoff A: 16 x 16 cm (außen)
• Stoff B: 16 x 20 cm (innen)
• Geodreieck oder Schneidelineal
• Trickmarker
• Stecknadeln oder Stoffclips

NÄHEN

Die Nahtzugabe beträgt 0,75 cm und ist in allen Maßen schon enthalten.

1. Lege deinen Stoff A rechts auf rechts an eine 16 cm lange Kante von Stoff B und steppe die Kante füßchenbreit ab.

Dann das Quadrat aus Stoff A bis zur gegenüberliegenden Kante von Stoff B ziehen und dort genauso festnähen.

2. Wende den entstandenen Schlauch und bügle ihn so, dass das Quadrat aus Stoff A mittig liegt und du links und rechts zwei gleich breite Streifen aus Stoff B siehst.

3. Markiere dir an der oberen und unteren Kante jeweils die Hälfte und falte die beiden Seiten bis hier.

Du solltest jetzt außen nur noch Stoff B sehen. Nähe die obere und untere kurze Kante füßchenbreit zusammen.

4. Jetzt kommen die Bodenecken. Markiere dir am besten zuerst die gefalteten Kanten links und rechts mit dem Trickmarker, damit du besser weißt, wo genau sie sind. Drücke dann die Ecken so zusammen, dass die Naht von der kurzen Seite genau auf deiner Markierung liegt. Die Ecke mit einer Stecknadel fixieren. Markiere dir im Abstand von 1,5 cm zur Spitze eine Linie im rechten Winkel zur Naht (oder zu deiner Seitenmarkierung).

Diese abnähen und den Zipfel bis auf die Nahtzugabe abschneiden. Nähe alle 4 Ecken so ab und wende die TaTüTa – fertig!

Viel Spaß mit der neuen, hübschen Taschentuchhülle!
Ich stecke übrigens immer die komplette Packung Taschentücher inklusive Originalverpackung in die TaTüTa und öffne davor nur oben den Verschluss, die Plastiklasche klappe ich dann einfach nach hinten um, sodass sie nicht mehr zu sehen ist. Fühlt sich für mich immer am hygienischsten an so.

Liebe Grüße vom Main, mit ein bisschen Schnief, Almut

 

P.S. Da die Anleitung für Groß und Klein gut geeignet ist, findet ihr sie auch im neuen Sonderheft „Nähen mit Mama“.

[Neu] Nähen mit Mama Ausgabe geht in die zweite Runde

Wie die Zeit vergeht! Da ist man am werkeln und machen und plötzlich ist ein Monat vergangen und leise wie der Schnee rieseln die fertigen Hefte aus der Druckerei bei uns ein. Naja, nicht ganz so leise und zum Glück schneit es ja auch noch nicht. Aber dennoch!

Einer meiner ganz besonderen Favoriten ist natürlich unser Sonderheft Nähen mit Mama, das dieses Jahr in die zweite Runde geht. Dort finden Kinder ab etwa 6 Jahren tolle Nähprojekte, die sie mit etwas Hilfe schon alleine nähen können.

Anlässlich der Jahreszeit sind natürlich auch einige Projekte dabei, die dann super zu Weihnachten an die Familie oder die besten Freunde verschenkt werden können, zum Beispiel TaTüTas, Handwärmer, Fotokissen, Mandarinenkistenkleid oder bunte Schlüsselbänder. Bodenkissen, Zauberdecke, Fuchsmäppchen, Schals oder den drolligen ‚Schnuffel‘ nähen die Kids am liebsten für sich selbst. Die ganz kleinen können sich zum Üben erst einmal an süßen Weihnachtssternen aus Papier versuchen, die mit einfachen Ziernähten zusammengehalten werden. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei!

Auch dieses Jahr wieder ein Schmankerl in der Vorweihnachtszeit ist Kreativ im Advent.

In diesem Heft findet ihr neben Nähereien, Basteleien und natürlich weihnachtlichen Leckereien auch viele einfache Gestecke – zum Nachmachen muss niemand (Hobby-)Florist sein, versprochen.

In der Kategorie „Klassische Weihnacht“ widmen wir uns unseren Lieblings-Weihnachtsfarben rot und grün, nach einem Winterspaziergang und einigen schönen Zapfen-Funden dürfte euch die Kategorie „Aus dem Walde“ besonders gut gefallen und wer es ein bisschen moderner mag, ist mit „Candy Christmas“ genau an der richtigen Adresse. Außerdem liegen vier schicke, etwa A3-große Geschenkpapierdesigns bei, die ganz einfach aus dem Heft herausgelöst werden können.

Und zu guter letzt: Es ist endlich wieder Zeit für Mützen, Schals & Co.!

Ich selber laufe ja schon seit einem guten Monat wieder sehr zufrieden mit einem Schal herum und seit einigen Tagen darf draußen auch die selbstgemacht Mütze nicht mehr fehlen. Da man doch nicht jeden Tag den gleichen Schal und die gleiche Mütze tragen mag und da Mützen UND Schals hervorragende Geschenke sind, verspricht dieses Heft vor allem eins: Suchtgefahr!

Das ist doch mal ein Vor-Adventskalendertürchen, oder? 😉

Ich wünsche euch einen wunderschönen Novembertag und grüße euch ganz herzlich vom Main,
Almut

[Neu] Patchwork Spezial 6/2017: Frohe Weihnachten!

Zeit für ein erstes, zaghaftes „Ho, ho, ho“!

Seit Samstag weihnachtet es auch bei uns und zwar mit der neuen Ausgabe Patchwork Spezial „Frohe Weihnachten“. Es muss ja auch noch ein bisschen Zeit bleiben, die schönen Modelle zu nähen. Neben richtig schönen Quilts, Kissen und Tischläufern habe ich natürlich auch einen persönlichen Favoriten: Duftende Untersetzer! Ich wollte sie meiner Designerin gar nicht zurückschicken und hätte sie am liebsten selber behalten… Aber macht nichts, dann nähe ich sie mir eben selbst 🙂

Auf dem Titel kann man schon gut sehen, dass die Modelle sehr vielfältig sind. Und ob Patchwork oder Nähen, ob als Geschenk oder zum Behalten, hier ist wirklich für jeden etwas dabei! (Psst, die drolligen Wichtel verstecken Wein-Geschenk…)

Weitere Highlights im Heft sind zum Beispiel: Die tolle 3D-Tischdecke von Lydia Daume, der Hexagon-Weihnachtsbaum von Pretty & Useful, Decke und Kissen von STOF A/S und viele mehr.

Nun aber zurück an die Arbeit mit mir, ich wünsche euch einen wunderbaren Tag!
Almut

Wir sind frisch verliebt: Designs von emmapünktchen

Hallihallo an diesem wunderschönen Spätsommertag!

Vor gar nicht allzu langer Zeit ist unsere diesjährige kunterbunte Sonderheftausgabe „Näh was mit Wachstuch“ erschienen, für die Doreen von apfelgrün so viele schöne Modelle genäht hat. Was Doreen immer gerne macht, ist, ihre Werke mit schönen Stickereien oder Bügelbildern zu verzieren, teils aus eigener Hand, teils von anderen Künstlern – zum Beispiel eben von emmapünktchen, die ihr einige tolle Plottdesigns zur Auswahl zugesendet hat. Und weil wir die Designs von emmapünktchen so schön finden und sie im Heft gar nicht genug gewürdigt wird, möchten wir das hier nachholen und euch auch hier noch einmal mit einigen Bildern verzaubern!
Ob ihr gerne für Kinder nähen und basteln möchtet, oder doch für euch selbst, ist egal, die Designs von emmapünktchen bewegen große und kleine Herzen gleichermaßen!

Hinter dem Label und den süßen Designs von emmapünktchen steckt Tanja Kaschte, die eigentlich schon immer gezeichnet hat. Für sie ist Zeichnen wie Magie und sie freut sich, wenn sie anderen mit ihren Bildern ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Und allerspätestens, wenn man ihre Dateien dann auf dem eigenen Rechner in Empfang nimmt, kommt das Lächeln! Und dann wird geplant, geplottet, gedruckt und genäht. Denn auf der Homepage von emmapünktchen findet ihr neben zahlreichen Plottdesigns und Applikationsvorlagen auch Printdesigns – muss ja nicht immer alles Stoff sein. Aber um beim Thema Stoff zu bleiben: Demnächst erscheint auch eine neue Stoffserie mit den Motiven von emmapünktchen, wir bleiben gespannt!

Dass emmapünktchen Kinder und Erwachsene gleichermaßen glücklich machen kann, sieht man auch bei den Motiven, für die Doreen sich fürs „Näh was mit Wachstuch“ entschieden hat: Picknickdecke und Kissen werden von stimmungsvollen Schriftzügen verziert (Fernweh! Hawaii!) und auf den praktischen Schwimmsachen-Beuteln könnt ihr drei schöne, maritime Designs im unverkennbaren Stil von emmapünktchen bewundern. (Die Nähanleitungen findet ihr natürlich im Heft. 😉 )

Was sagt ihr? Plotten, applizieren oder drucken, was ist euer Favorit? Und vielleicht kennt ihr emmapünktchen ja auch schon und habt längst eure Werke mit ihren Mustern verziert? Seid ihr oder eure Kids schon Fans? Wir sind es auf jeden Fall!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche – auf dass der Nebel sich bald lichtet!
Herzliche Grüße vom Main, Almut

[Neu] „Näh was mit Wachstuch“ 2017 – Her mit den beschichteten Stoffen!

Hallihallo!

Endlich is es so weit, „Näh was mit Wachstuch“ geht in die nächste Runde! Auch diesmal hatten wir wieder viel Spaß bei der Produktion der Ausgabe und bei der Zusammenarbeit mit Doreen von apfelgrün haben wir auch viel Neues gelernt. Was wir natürlich mit euch teilen – und zwar in einem erweiterten Know-How-Teil. Mit vier Seiten geballtem Nähwissen rund ums Thema Wachstuch & beschichtete Stoffe im Gepäck, steht euch bei der Umsetzung der Projekte nichts mehr im Wege!

Im Heft erwarten euch neben zahlreichen Tipps und Tricks natürlich auch etliche Anleitungen, über 30, um es etwas genauer sagen. Da gibt es Laptoptaschen, Shopper, Strand- und Umhängetaschen, Notfallköfferchen und verschiedene Turn- und Schwimmbeutel, Platzsets, Mug Rugs, ein Kosmetiktäschchen und eine Wickelunterlage für unterwegs, Kissen, Decke & Co. fürs Picknick und viele Dekorationen für eine Feier mit vielen Gästen – von der Tischdecke über die Wimpelkette bis hin zum Brotkorb. Auch Fotovorhang, Hundekörbchenkissen, Kabelbinder und die praktische Sandspielzeugtasche sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Die süßen Regenponchos musste Doreen uns nach dem Shooting förmlich entreißen – wir hätten sie zu gerne behalten.

Neugierig? Dann werft doch ab Samstag (16. September 2017) einfach selbst einen Blick ins Heft „Näh was mit Wachstuch“!

Liebe Grüße vom Main, Almut

[Neu] Patchwork Spezial 5/17: Farbenzauber

Hallihallo aus der Funkstille! (hust)

Im Moment arbeite ich an so vielen Heften, dass ich gar nicht gescheit zum Schreiben komme. Aber nun ist mein aktuelles Heft fertig, wir haben es die Tage gespannt aus dem Druckerei-Päckchen geholt und nun möchte ich es euch auch vorstellen! „Farbenzauber“ heißt das gute Stück und ist mit vielen, vielen knallig bunten Herbstideen gefüllt. Gerade habe ich die letzten Modelle für ihre Designer versandfertig gemacht – die Füchse wollte ich gar nicht weglegen, so kuschelig weich waren die…

Auf dem Titel könnt ihr schon einmal einen kleinen Eindruck vom Heft gewinnen, ein Blick ins Heft lohnt sich – so viele gute Modelle, die ich diesmal wieder bekommen habe! Vom frechen Katzenquilt über Uhu-Tischdecke, bunte Taschen, Platzsets & Mug Rugs, Kissen bis hin zu Utensilos, Decken und Dekorationen, hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Das Ganze natürlich in verschiedensten Schwierigkeitsgraden; Nähen, Patchwork, Paper-Piecing, Freihandsticken… läuft 🙂

Und jetzt freue ich mich auf das nächste Patchwork Spezial: Weihnachten. Am Montag beginnt die Arbeit!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Almut

[Know-How] Was ist eigentlich ein „falscher Uni“?

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch!

Fleißig bei der Redaktionsarbeit, bin ich gerade über einen interessanten Begriff gestolpert. Da sollte man einen Stoff benutzen, der „blau wolkig“ ist. „Blau mit Wolken?“, war mein erster Gedanke, doch so weit ich das richtig in Erinnerung hatte, gab es bei diesem Modell keinen Wolkenstoff. Aber gut, ich hatte das Modell ja sowieso zu mir an den Schreibtisch holen wollen. Und dann verstand ich auch sofort, worum es ging: „wolkig“ war der Hinweis auf einen „falschen Uni“.

Den Begriff kenne ich seit meinem ersten Kontakt mit der Nähmaschine – danke M.! – doch, wie ich nun so bin, habe ich trotzdem noch einmal gegooglet. Vielleicht war „wolkig“ ja gängiger? Der Sprung in diverse Foren etc. hat mich dann zu folgendem Schluss geführt: „Das Ding heißt ‚falscher Uni‘, aber nicht jeder weiß, was das ist.“ Immer ein doofes Ergebnis, denn das kann ich dann ja schlecht im Heft schreiben!

Und weil mich das wirklich einen Moment beschäftigt hat, hier ganz kurz und knapp der Unterschied:
Ein „Uni“ ist ein komplett einfarbiger Stoff. Kein Muster, keine Melierung, nada.
Ein sogenannter „falscher Uni“ ist zwar auch einfarbig, aber es wird mit Nuancen dieser Farbe gespielt, sodass zum Beispiel ein „wolkiger“ Effekt oder eine Art „Abrieb“ zustande kommt.

Vielleicht konnte ich mir „falscher Uni“ auch immer nur so gut merken, weil ich die leicht melierten Stoffe vieeeeeel schöner finde, als die „richtigen“ Unis.

Hättet ihr’s gewusst? Und zu was greift ihr öfter?

Wenn ihr Fragen zum Nähen, zu Techniken, Stoffen oder anderen Materialien habt – immer her damit, ich grübel gerne mit euch! Und möglicherweise kenne ich die Antwort ja sogar 🙂

Liebe Grüße vom Main,
Almut

[Tutorial] Kirschkern-Schildis | Kindersachen selber machen 19/2017

Es ist so weit, endlich hält eine neue Anleitung Einzug auf dem Blog! Denn am Samstag erscheint nun nach langer Zeit endlich das neue Sonderheft 19/2017 Kindersachen selber machen und darauf müssen wir uns natürlich einstimmen 😉 Wie könnte das besser gehen als mit drolligen Kirschkern-Schildkröten? Wusstet ihr, dass man die Kerne auch kühlen kann? Dann hat man Kühlpads anstelle von Wärmespendern. Diese Einsicht kam mir erst vor kurzem und seitdem finde ich Kirschkernkissen noch toller!

Den Schnitt verschicke ich wie immer per Mail. Einfach einen kurzen Kommentar schreiben, dann weiß ich Bescheid!

Material*

• Stoff A: 20 x 20 cm (Panzer)
• Stoff B: 20 x 30 cm (Bauch)
• Stoff C: 20 x 50 cm (Kopf, Beine, Schwanz)
• Stoff D: 35 x 40 cm (Futter)
• Kirschkerne, alternativ Reiskörner oder Traubenkerne
• schwarzer Filzstift oder Sticktwist und Perlen für das Gesicht
• etwas Füllwatte für den Kopf
• bei Bedarf Vlies, z.B. H630 (Freudenberg)

*Die Angaben beziehen sich alle auf eine Schildkröte, nicht auf beide zusammen.

Zuschneiden

Die Nahtzugabe beträgt 0,75 cm und ist in allen Maßen bereits enthalten, wenn nicht anders angegeben.

Stoff A: 1x Panzer

Stoff B: 2x Bauch (siehe Vorlage)

Stoff C: 2x Kopf, einmal davon gegengleich
2x Schwanz, einmal davon gegengleich
8x Beine, vier davon gegengleich

Stoff D: 2x Panzer

Und so geht’s

1. Nähe jeweils zwei gegengleiche Beine, die Schwanz- und Kopfteile rechts auf rechts zusammen. Die untere Kante bleibt offen. Die Nahtzugabe an den Rundungen und Ecken ein- bzw. zurückschneiden, alle Teile wenden und bügeln.

2. Bei den beiden Bauchteilen jeweils die gerade Kante zweimal 1 cm auf die Rückseite umschlagen und den Umschlag feststeppen.

3. Stecke Kopf, Schwanz und Beine so auf der rechten Seite des Panzers fest, dass sie alle nach innen zeigen. Den Kopf davor mit etwas Watte füllen. Lege die beiden Bauchteile so auf den Panzer, dass sie sich überlappen und gemeinsam genauso groß wie der Panzer sind. Bauch und Panzer liegen dabei rechts auf rechts.

Nähe alle Teile rechts auf rechts zusammen und wende die Schildkröte durch die Öffnung im Bauch.

4. Für das Füllkissen die beiden Ovale aus Stoff D rechts auf rechts bis auf eine Wendeöffnung zusammennähen. Schneide die Nahtzugabe zurück und wende das Kissen. Durch die Öffnung das Kissen gut zur Hälfte mit Kirschkernen o.Ä. füllen. Stecke die Nahtzugaben an der Wendeöffnung ins Innere des Kissens und steppe die Öffnung mit der Maschine zu.

*** Nur das Füllkissen kommt später in die Mikrowelle! ***

5. Zum Schluss noch das Gesicht aufmalen, -nähen oder -sticken… Und schon bist du fertig!

Easy-peasy, oder? Die fertigen Schildis sind zu meinen Schwestern ausgewandert, die sich zum Glück beide sehr gefreut haben. Obwohl sie nicht pink sind, wie explizit gewünscht. Aber irgendwie schlug mein Herz für Blau…

Im Sonderheft Kindersachen selber machen findet ihr zahlreiche weitere schöne Ideen für Kids, Eltern und alle Erwachsenen, die sich noch von Kindersachen verzaubern lassen können. Zum Beispiel eine tolle Geschichtenschürze, die aus jeder Erzählung ein fantastisches Abenteuer macht, ein Türrahmen-Theater, das ganz schnell zusammengerollt werden kann, witzige Pyjamafresser-Kissen, Taschen, Beutel, Decken und noch vieles mehr. Ab Samstag den 20. Mai kann jeder einen Blick in das Heft werfen, so lange zumindest schon online ein Blick auf das Heft 😉

Und nun wünsche ich euch noch einen wunderschönen vorsommerlichen Nachmittag mit viel Sonne (und Eis? Leckerrrrr!).

Liebe Grüße vom Main, Almut

Unser „Place to be“ im Mai: Die Nadelwelt Karlsruhe!

Seid herzlich gegrüßt aus unserem alljährigen Vor-der-Messe-Chaos! 🙂

Hier in der MedienWerkstatt ist für viele gerade ein bisschen Landunter, während die letzten Feinschliffe für die NADELWELT in Karlsruhe nächste Woche unternommen werden. Das Ausstellerverzeichnis ist im Druck – check. Neue Visitenkarten sind so gut wie im Druck – check. Die Stände sind verteilt, die Ausstellungsplätze vergeben – check. Die Anreise ist geplant, das Hotel gebucht, die Restaurants im Vorfeld online begutäugelt, check, check, check. Wir liegen gut in der Zeit, so macht die Messevorbereitung besonders Freude!

Aber am schönsten ist es dann natürlich, wenn die Besucher kommen. Wenn wir am Freitag dann (wie jedes Jahr) im Angesicht des morgendlichen Ansturms erst einmal erschrocken ins Messebüro zurückrennen, einmal tief durchatmen, schnell noch ein Gummibärchen mampfen und uns dann an den Eingang stellen, um alle unsere Gäste in Empfang zu nehmen und dabei neue Rekordzeiten im Kartenabreißen aufstellen.

Und am allerschönsten ist es natürlich, wenn wir dann sehen, dass die Messebesucher glücklich sind. Wenn sie vor Künstlerquilts stehen und Techniken diskutieren oder sich gar angeregt mit den Künstlern selbst austauschen, wenn in der Gastro neue Bekanntschaften entstehen, wenn begeisterte Näherinnen mit kribbelnden Fingern über neue Stoffe streichen und Wollbegeisterte mit bunten Knäueln jonglieren, wenn Spinnräder leise surren und aus den Kursräumen Lachen auf den Gang dringt. Dann haben wir alles richtig gemacht!

Mitten im Gewusel natürlich auch unsere Redakteure und Designer. Wer uns alle findet, hat gewonnen!

Last but not least, wer hätte es gewusst: So eine Messe ist ein wahres Perpetuum Mobile, das nie zum Stillstand kommt. Am letzten Tag der NADELWELT verteilen wir bereits die Anmeldeunterlagen für das kommende Jahr an unsere Aussteller. Wenn sie dann mit den ausgefüllten Dokumenten zu uns ins Messebüro kommen, schweben direkt erste schwammige Fetzen des nächsten Hallenplans durch unsere Köpfe. Wer rastet, der rostet!

Wer mehr über die NADELWELT erfahren möchte – z.B. über die einzelnen Quiltausstellungen und die Verkaufsstände oder über die Anreise -, der findet auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite alle wichtigen Informationen, die meine vorfreudige Erzählung natürlich nicht abdeckt. Auf Facebook werde ich dieses Jahr ab Mittwoch dann auch ein bisschen den Aufbau dokumentieren, wer neugierig ist, schaut einfach vorbei 🙂 Nun aber zurück an die Messearbeit, trotz der vielen „check“s oben, gibt es noch viel zu erledigen!

Liebe Grüße vom Main und wir sehen uns dann in einer Woche auf der NADELWELT Karlsruhe!
Eure Almut